24.10.2020

Anbetung der Hirten, Jacob Jordaens, 1618

Beschreibung des Gemäldes:

Die Anbetung der Hirten – Jacob Jordaens. 1618
Jacob Jordaens (1593–1678) schreibt über eintausend 600 achtzehn Jahre alt Die Anbetung der Hirten. Die Jungfrau ist nach Jordaens Ansicht eine gesunde, schöne junge Dame; Mit einer selbstbewussten, gewöhnlichen Geste stützt sie das Baby, das in eine Decke gewickelt ist. Ein dunkler Schal setzt das milchige Weiß ihrer Haut und den Glanz ihrer Röte in Szene. Das Kind schläft, und die Hirten, die zu ihm kamen, um ihn anzubeten, schwiegen ehrfürchtig, aber die Farben sind so hell, die Formen sind so betont im Volumen (zum Beispiel der bemerkenswert bemalte runde Kupferkrug auf der Frontalebene), die Menschen sind so voller Gesundheit und Kraft, jeder Figur und jedem das thema behauptet sich so selbstbewusst, dass der betrachter, der vor dem bild steht, am allerwenigsten an ruhe denkt.

Das Bild ist beeindruckend in der massiven Verherrlichung von körperlicher Stärke und Gesundheit. Dies ist für Jordaens der Schlüssel zur Schönheit des Menschen. Jordaens überträgt die physische, materielle Existenz von Menschen und Dingen und versucht nicht, die abstrakte, spirituelle Bedeutung der Evangeliumsgeschichte zu erlangen. Es beschränkt sich auf das Bild des rein irdischen Handelns. Es ist kein Zufall, dass mehrere Gemälde zum Thema „Anbetung der Hirten“ in den Werken von Jordaens auftauchen, als die junge Frau des Künstlers als Kind geboren wurde. Seine Frau und seine kleine Tochter dienen ihm als Vorbilder, und Heimaterinnerungen helfen, sich die Handlungen einer christlichen Legende wirklich vorzustellen."

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